Die FF19 reiste nach dem ermutigenden Sieg am letzten Wochenende mit viel Selbstvertrauen nach Schattdorf, um gegen das Team Uri ein weiteres positives Ergebnis zu erzielen.
Der Start jedoch verlief alles andere als geplant. Kaum war das Spiel angepfiffen, zappelte der Ball nach nur 30 Sekunden bereits in unserem Netz. Ein regelrechter Fehlstart, der auf eine Unaufmerksamkeit und eine mangelnde Bereitschaft in den ersten Sekunden zurückzuführen war.
Von Beginn an war klar, dass das Team Uri die Partie mit präzisen und schnellen Kombinationen dominieren würde. Unser Team hatte erhebliche Mühe, mit dem cleveren Spiel der Gegnerinnen mitzuhalten.
Wir liessen ihnen zu viel Raum und der Kampfgeist und die Leidenschaft fehlten in dieser Phase gänzlich. Das frühe 0:1 steckte den Spielerinnen verständlicherweise in den Knochen und trug nicht gerade zur Verbesserung der Stimmung bei.
Bereits nach 10 Minuten kam es dann zu einem weiteren Rückschlag: Leni musste nach einem Schlag in den Oberschenkel und einer starken Prellung das Spielfeld verlassen.
Ein herber Verlust, der das Team noch weiter schwächte. Dank zahlreicher starker Paraden unserer Torhüterin Florence blieb der Rückstand zumindest in der ersten Halbzeit in Grenzen. Kurz vor dem Pausentee erhöhte das Team Uri noch auf 2:0.
In der Halbzeitpause gab es eine deutliche Ansprache, in der es vor allem um den Kampfgeist und die Leidenschaft ging. Diese Standpauke schien in der zweiten Halbzeit Wirkung zu zeigen.
Das Team trat wesentlich aggressiver und kompakter auf und liess den Gegnerinnen weniger Raum, um ihr Spiel aufzuziehen. Leider wirkte sich diese Intensität dann auch mehr und mehr auf die nachlassenden Kräfte aus.
Das Team Uri konnte in der zweiten Hälfte noch drei weitere Tore erzielen zum Endstand von 0:5 aus unserer Sicht. Trotz des klaren Resultats war der zweite Durchgang ein klares Aufbäumen unserer FF19.
Ein Sonntag zum Abhaken. Das Ergebnis ist enttäuschend, doch die zweite Halbzeit zeigte, dass das Team nicht aufgab und zumindest mit mehr Einsatz und Leidenschaft bis zum Schluss kämpfte.
Jetzt heisst es, Aufstehen, Krone richten und intensiv trainieren. Nächstes Wochenende geht es in der Meisterschaft weiter zu Hause gegen das Team Aegeri – eine Gelegenheit, es besser zu machen.

