Im vierten Meisterschaftsspiel mussten wir uns auswärts in Sarnen den physisch sehr starken Juniorinnen der SG Obwalden mit 0:3 geschlagen geben.
Wir starteten erneut im bewährten 4-4-2-System, mit dem wir zuletzt beim Sieg gegen Littau überzeugt hatten. Ziel war es, wieder mit einem sauberen Aufbauspiel zu agieren und das Spielgeschehen kontrolliert zu gestalten.

Doch der Gegner störte früh und aggressiv, sodass wir kaum in unseren Rhythmus fanden. Vorstösse in die Box über unsere schnelle Emma wurden immer wieder von der ebenso schnellen Abwehr der Obwaldnerinnen gestoppt.

Nennenswerte Torchancen blieben auf unserer Seite Mangelware. In der 38. Minute fiel das 0:1, mit dem es auch in die Halbzeitpause ging.

Mit neuem Schwung wollten wir die zweite Hälfte anpacken: höheres Pressing, mehr Kommunikation, mehr Zugriff im Zentrum. Dafür rückte Sophie aus der Abwehr ins Mittelfeld, um mehr Durchschlagskraft zu bringen.

Das Spiel wurde etwas offener, einige Abschlüsse konnten wir verzeichnen – doch der Gegner blieb in den Zweikämpfen dominant und effizient. In der 59. Minute erhöhten die Obwaldnerinnen auf 0:2, zehn Minuten später fiel das 0:3.

Trotz aller Bemühungen gelang uns kein Treffer, was sich auch in den enttäuschten Gesichtern nach dem Schlusspfiff widerspiegelte. Doch solche Spiele gehören zur Entwicklung dazu – wir lassen den Kopf nicht hängen, arbeiten weiter und greifen im nächsten Spiel wieder an. Come on Chriens.

