Mit viel Vorfreude und einem fokussierten Aufwärmen starteten wir ins Pfingstmasters, das wir mit dem klaren Ziel angingen: Wir wollten dieses Turnier gewinnen. Der Auftakt gegen Concordia Basel verlief solide. Gegen einen starken Gegner erkämpften wir uns ein 0:0-Unentschieden – ein ordentlicher Start, auf dem sich aufbauen liess.


Im zweiten Spiel gegen Baden war dann klar: Ein Sieg musste her, um ganz vorne mitspielen zu können. Baden ging früh in Führung, doch Noe zeigte Nervenstärke und glich zum 1:1 aus. Trotz vieler Bemühungen blieb es beim Remis – zwei Spiele, zwei Punkte, ein durchzogener Beginn.
Das dritte Gruppenspiel gegen Köniz brachte dann einen Rückschlag: Trotz aller Anstrengung mussten wir uns mit 0:1 geschlagen geben. Die Ausgangslage war nun schwierig – und der Druck stieg.


Gegen YB zeigten wir dann endlich den Willen und die Energie, die uns auszeichnen. Nach einem intensiven Spiel sicherte uns Miro mit einem Last-Minute-Treffer den verdienten 2:1-Sieg – der erste Dreier und endlich ein kleiner Befreiungsschlag.
Leider konnten wir diesen Schwung nicht mitnehmen. In den drei folgenden Spielen verloren wir jeweils knapp und mussten erkennen, dass uns an diesem Tag der Zugriff auf unser eigentliches Potenzial fehlte.


Mit insgesamt 5 Punkten aus dem gesamten Turnierverlauf blieb die Ausbeute deutlich hinter unseren Erwartungen zurück. Es war ein schwieriger Tag, an dem vieles nicht wie geplant funktionierte.
Doch auch das gehört zum Fussball: Wir nehmen diese Erfahrung mit, analysieren sie, lernen daraus – und kommen stärker zurück. Niederlagen sind keine Rückschritte, solange man aus ihnen wächst.
Bericht: Iven Duss


