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Drei Punkte in Bulle. In letzter Sekunde – SC Kriens

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Drei Punkte in Bulle. In letzter Sekunde

Wir beginnen mit dem Höhepunkt des Spiels – aus unserer Sicht. Und springen dafür in die Nachspielzeit. 2:2 stand es nach 90 intensiven Minuten, uns gehörte die erste Halbzeit, dem FC Bulle die zweiten 45 Minuten. So gesehen, eine gerechte Punkteteilung. Eigentlich.

Ein vorletzter Angriff von uns, ein Gerangel um den Ball zwischen Luki Riedmann und Bulle-Innenverteidiger Mulliqi wobei der Bulle-Spieler etwas zu forsch austeilt, Luki die Hand ins Gesicht schlägt und folgerichtig des Feldes verwiesen wird.

Flavio Caserta schickt sich an, den darauffolgenden Freistoss zu treten. Alle erwarten eine hohe Flanke. Luki signalisiert kurz, dass er stattdessen steil in den Strafraum laufen wird, Fla spielt den Ball perfekt und der SCK-Captain trifft ins lange Eck. Kollektiver Jubel.

«Wenn ich den Freistoss so spiele und Riedi läuft nicht in den Strafraum, sehe ich aus wie der grösste Depp. Gut also, hat das geklappt, weil einstudiert war es nicht», sagte Fla nach dem Abpfiff.

Wir begannen gut in Bulle. Hatten schnell Torgelegenheiten und konnten das Heimteam mit ein, zwei Ausnahmen vorerst in Schach halten. Das schöne Führungstor von Joël Ris, schön aufgelegt von Rrezart Hoxha, nach 20 Minuten war die Konsequenz der spielbestimmenden Anfangsphase.

Danach wurde es ausgeglichener, wir hatten etwas mehr Mühe die Bälle vorne festzumachen, verloren sie zu oft im Aufbauspiel. Bulle hatte nun mehr Ballbesitz und kam während einer kleinen Druckphase zum Ausgleich. Aguilar traf nach 37 Minuten aus 18 Metern zum Ausgleich.

Wie auf Knopfdruck waren wir danach wieder am Drücker, Bulle stand wieder etwas tiefer – und Célien Wicht schoss nur zwei Minuten später das 2:1 für uns. Toll vorbereitet von Yanick Kunz. Pause.

Nach dem Seitenwechsel war es dann der FC Bulle, der die Initiative übernahm. Der Ausgleich kam nur drei Minuten nach Wiederanpfiff, das Heimteam war fortan das aktivere, spielbestimmende Team in einem sehr umkämpften und von vielen Duellen geprägten Spiel. Wir verrichteten viel Defensivarbeit, machten das solidarisch und weitestgehend erfolgreich, aber nach vorne vermochten wir nur noch vereinzelt Akzente zu setzen.

Dazu musste mit Luka Sliskovic unser einzig verbleibender Stürmer nach 80. Minuten verletzt vom Platz, Flavio Caserta ersetzte ihn – und lief gut 10 Minuten später zum Freistoss an, der die Entscheidung in diesem Spiel zu unseren Gunsten bringen sollte. Schöne Geschichte. Drei Punkte dank viel Leidenschaft und Engagement, auch wenn die zweiten 45 Minuten nicht nach Wunsch gelangen.

Drei Spiele bleiben, das Aufstiegsrennen ist spannend und wir sind noch immer mittendrin. Am Samstag kommt der FCL-Nachwuchs ins Kleinfeld. Anpfiff 17.30 Uhr. Alle zusammen. #comeonkriens


FC Bulle vs. SC Kriens 2:3 (1:2)
Stade de Bouleyres 480 Zuschauerinnen und Zuschauer

Tore: 20‘ Ris 0:1, 37‘ Aguilar 1:1, 39‘ Wicht 1:2, 49‘ Petignat 2:2, 92‘ Riedmann 2:3 

FC Bulle: Zbinden, Reshaj, Sumbula, Mulliqi, Wild, Bürgisser (82‘ Guerin), Petignat (74‘ Ebongué), Martinez, Daf, Berger (74‘ Delley), Chaibi

SC Kriens: Heller, Gegaj, Kunz, Fäh, Heiniger, Rüedi (68‘ Willimann), Kadima, Siegrist (46‘ Schwegler), Ris, Hoxha (68‘ Riedmann), Wicht (55‘ Sliskovic (80‘ Caserta))

Bemerkungen: SC Kriens ohne Harperink (gesperrt). Erdin, Aversa, Gubinelli, Facal (alle verletzt), Löpping, Bender, Ukmata (alle nicht im Aufgebot). 88′ Rote Karte Mulliqi (Tätlichkeit).  

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