Im Heimspiel gegen die Juniorinnen der SG Obwalden müssen wir uns mit 0:3 geschlagen geben – und können damit die erhoffte Reaktion auf die Kanterniederlage gegen die SC Balerna im Tessin leider nicht zeigen.
Das Unheil nimmt früh seinen Lauf. Bereits in der 11. Minute geraten wir in Rückstand. Die Gäste aus Obwalden nutzen unser passives Stellungsspiel konsequent aus – wir lassen ihnen viel zu viel Raum und gehen nicht aggressiv genug zum Ball. In der Offensive fehlt uns die Durchschlagskraft.

Emma, unsere Sturmspitze, wird von der Obwaldner Defensive konsequent aus dem Spiel genommen und kann sich kaum entfalten. Hinzu kommt ein unpräzises Passspiel – die Zuspiele kommen oft ohne die nötige Schärfe an oder es ist ein gegnerisches Bein im Weg. Nach der Pause das gleiche Bild: In der 53. Minute fällt das 0:2, und kurz vor Schlusspfiff machen die Gäste mit dem 0:3 den Deckel drauf.
Erschwerend kommt hinzu, dass unsere Abwehr durch mehrere verletzungsbedingten Wechsel durcheinandergewirbelt wird, und im Zentrum fehlt es an Kreativität. Über alle Positionen hinweg ist es schlicht ein gebrauchter Tag.
Mädels, die Köpfe nicht hängen lassen. Bereits am Donnerstag haben wir die nächste Chance bei den Juniorinnen des FC Emmenbrücke. Dann wollen wir endlich die Reaktion zeigen, die wir uns selbst schuldig sind. Und haltet immer vor Augen: wir sind am Lernen.

