Luzern/Kriens erwischte einen starken Start und ging bereits nach neun Minuten in Führung. Moos erzielte nach einer Flanke von Kobler mit einem sehenswerten Treffer aus 20 Metern das 1:0.
In der 22. Minute baute Ahmeti den Vorsprung aus. Ein Schlenzer im Strafraum fand den Weg zum 2:0 ins Tor. Wiederum leistete Kobler die Vorlage. In der Folge liess die Spielqualität der Innerschweizer jedoch nach, man spielte gegen die massierte Abwehr oftmals zu kompliziert und zu ungenau.
Wenn man einmal in den Abschluss kam, bleiben die Chancen auf einen dritten Treffer ungenutzt. Nach gut einer halben Stunde kamen die Südostschweizer zum Anschlusstreffer: Ein Eckball segelte direkt ins Tor zum 2:1.
Auch in der zweiten Halbzeit blieb Luzern/Kriens die spielbestimmende Mannschaft, tat sich jedoch gegen die weiterhin tief stehenden Gäste schwer und fand lange keinen weiteren Treffer. So blieb die Partie bis in die Schlussphase spannend. Für definitive Entscheidung sorgte erst ein souverän verwandelter Foulelfmeter von Mulaj sowie ein Tor von Stämpfli.
Die Innerschweizer sichern sich somit verdient Platz eins und gehen mit grossem Selbstvertrauen in die entscheidenden Playoff-Spiele der Saison.
Luzern/Kriens stellte dabei in der U18-Meisterschaft die erfolgreichste Offensive und die stabilste Defensive. Ergänzt wurde dies durch ein faires Auftreten, was sich in der niedrigsten Zahl an Strafpunkten widerspiegelt.
Luzern/Kriens vs. FCO Südostschweiz 4:1 (2:1)
Tore: 9.’ Moos 1:0, 22′ Ahmeti 2:0, 35′ 2:1, 81′ Mulaj 3:1, 88′ Stämpfli 4:1
Luzern/Kriens U18: Youssef Arbab; Beeler, Hoxha, Zeier (89. Zeier), Halilovic; Balaj, Tunaj (79. Thaqi), Moos; Kobler (67. Nuhiji), Mulaj (89. Nuoto), Ahmeti (46. Stämpfli)


