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«SC Kriens Women’s Day»: Sepp Blatter tat zum Glück nichts zur Sache – SC Kriens

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«SC Kriens Women’s Day»: Sepp Blatter tat zum Glück nichts zur Sache

Von Oliver Kraaz

In diesen Tagen wird Sepp Blatter 90 Jahre alt. Zur Erinnerung für die Menschen der Neuzeit und für alle Verdränger: Sepp Blatter war FIFA-Chef und dafür verantwortlich, dass heute die Mafia verglichen mit der FIFA schon fast wie ein katholischer Knabenchor wirkt.

Sepp Blatter hatte viele Ideen. Leider. Als er sich in einer kurzen Aufwallung plötzlich für den Frauenfussball interessierte, schlug er vor, dass die Frauen doch besser mit engen und ärmellosen Tenues spielen sollten. Das würde den Frauenfussball attraktiver machen.

Heute stellt man fest: erstaunlich, dass sich der Frauenfussball trotz Männern wie Sepp Blatter nicht von seinem Kurs abbringen liess und immer mehr an Fahrt gewinnt.

Der «SC Kriens Women’s Day» vom 14. März im Stadion Kleinfeld ist ein starkes Zeichen. Ein voller Spielkalender an einem Turniertag mit Teams aus der FF14, FF17 und der 3./4. Liga. Dazu ein Podiumsgespräch über den Frauenfussball, das erhellend sein wird. Ob Sepp Blatter auch kommt, ist noch offen.

Abends steigt dann das Women’s-Super-League-Spiel FC Luzern vs. FC Basel. Anpfiff 20:15 Uhr.

«Wir setzen mit der Erstausgabe des Women’s Day ein Zeichen für unser Engagement für den Frauenfussball», nennt Ines Marjanovic, Leiterin Frauenfussball beim SC Kriens, das Ziel. Dabei soll der Frauenfussball kein Strohfeuer sein, sondern kontinuierlich wachsen. Der typische Krienser Weg.

«Der Frauenfussball ist beim SCK integriert und akzeptiert. Wir wollen im Kleinfeld weiterhin bestmögliche Bedingungen schaffen, damit Mädchen und Frauen Spass am Fussball und auch an unserer Vereinskultur haben – unabhängig von ihrem Niveau.»

Der «SC Kriens Women’s Day» ist der ideale Moment, auch als Fan in die Community einzusteigen. Und nicht bis 90 Jahre zu warten, bis die Stützstrümpfe beissen.

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