Es war ein Morgen, wie er im Bilderbuch steht: Der majestätische Pilatus thronte über dem Sportplatz, die Luft war frisch.
Der Tag startete mit einem Schmunzler. Als der Trainer die Jungs einschwor. «Hey Kids, wir spielen heute zu Hause, wir müssen stärker sein als je zuvor», kam die prompte, entwaffnend ehrliche Antwort eines F2-Knirpses: «Aber das Stadion ist doch gar nicht mein Zuhause, ich wohne eigentlich in…» Tja, Kinder sind eben Kinder.
Das Turnier selbst glich einer Achterbahn der Gefühle. Die Zuschauer sahen alles, was den Juniorenfussball so besonders macht:
- Phasen purer Dominanz: In einigen Partien waren die Kids hellwach, voll im Spiel und kombinierten sich sehenswert nach vorne.
- Konzentrationslücken: In anderen Momenten schien der Fokus kurzzeitig hinter den Pilatus-Gipfel zu wandern, was der Spannung jedoch keinen Abbruch tat.
Besonders positiv hervorzuheben waren die präzisen Pässe, die schnellen Ballrückeroberungen und die hammerharten Schüsse. Ein riesiges Lob geht zudem an unseren Goalie, der mit spektakulären Paraden (echten «Parades») die Fans mehr als einmal von den Sitzen riss.
Baustellen für das nächste Training: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Um noch stärker zu werden, muss das Zusammenspiel als Team wieder mehr in den Fokus rücken. Auch die Konzentration, besonders bei den kleinen «Toren», liess zeitweise nach. Aber genau dafür wird ja trainiert.
Neben dem Platz war die Stimmung weltmeisterlich. Das Publikum peitschte die Mannschaft bei jedem Angriff nach vorne und sorgte für eine Kulisse, die eines Heimspiels würdig war.
Ein ganz besonderer Gruss ging an diesem Spieltag an die Mütter. Passend zum Muttertag zeigten die Kids auf dem Feld ihren vollen Einsatz als Geschenk. Ein grosses Kompliment an alle Mamis für die Unterstützung bei jedem Wetter. #comeonkriens

