Wir biegen auf die Schlussrunde dieser englischen Woche ein. Heimspiel gegen Stade Lausanne-Ouchy. Kleinfeld, 19:30 Uhr. Bisher lief das ganz ordentlich für uns in den letzten Tagen, zwei Spiele, vier Punkte. Nun kommt der Tabellenführer aus der Westschweiz.
Unsere Duelle mit Ouchy, dem Quartierklub aus Lausanne, haben Tradition. Die Bilanz ist praktisch ausgeglichen. In 12 Challenge-League-Duellen gabs bisher 6 Siege für die Westschweizer, vier für uns und zweimal teilten wir uns die Punkte.
Wir erinnern uns zum Beispiel aber auch an ein legendäres Auswärtsspiel im Juni 2015, als wir Ouchy im Hinspiel und in Unterzahl ein 2:2 abrangen und im Rückspiel im Kleinfeld nach einem 1:0 in die Promotion League aufstiegen. Ist eine Weile her. Aber wer dort war, hat es nicht vergessen.
Zwei Jahre später, im Sommer 2017, stieg Ouchy ebenfalls in die dritthöchste Liga auf, 2019 dann in die Challenge League. Und seither sind die Lausanner dort beheimatet, mit einer Ausnahme: In der Saison 2023/24 spielte man im Oberhaus des Schweizer Klubfussballs. Für eine Saison.
Nun reisen die Westschweizer als ungeschlagener Tabellenführer zu uns ins Kleinfeld und es braucht keine mehrjährige Ausbildung zum Fussballexperten, um zu erahnen, dass wir erneut kompakt, einsatzfreudig und kämpferisch auftreten müssen.
«Stade Lausanne-Ouchy ist kein überraschender Tabellenführer. Sie haben viel individuelle Qualität in ihren Reihen und wir werden da als Team dagegenhalten. Aber wir werden zu unseren Chancen kommen und wollen die im Kleinfeld konsequent ausnutzen», sagt Mike Winsauer.
Bei uns kehrt Kevin Tröndle in den Kader zurück, er hatte sich im Cupspiel gegen Cham am Oberschenkel verletzt. Fehlen werden uns in diesem Spitzenkampf Luka Sliskovic, Marvin Akahomen, Lorin Jetzer, Daoud Touré und auch Yuro Bohon Diet.
Wir sehen uns im Kleinfeld. Alle zusammen #comeonkriens

