Zwei Punkte zu wenig gegen Chiasso

Ein bisschen weh tuts schon, die Punkte so liegen zu lassen. Denn die Torgelegenheiten zum Sieg waren da – besonders nach dem Seitenwechsel. Zwei, drei grosse Möglichkeiten liessen wir ungenutzt, die grösste kurz vor Spielende vom Elfmeterpunkt. Und so ist Chiasso-Torhüter Alexandros Safarikas der Mann des Spiels. Selten ein gutes Zeichnen für den Gegner.

Wir machten das sonst sehr ordentlich, liessen Chiasso kaum Torgefahr entwicklen, waren auf ihre Umschaltmomente vorbereitet und hatten das Geschehen mehrheitlich im Griff. Chiasso stand kompakt und versuchte regelmässig früh zu stören, agierte aufsässig. Das war so zu erwarten.

Die Partie gestaltete sich über weite Strecken ausgeglichen, wir hielten dagegen, kämpferisch einmal mehr einwandfrei, und kamen je länger das Spiel dauerte zu unseren Torchancen. Liris Kopfball ging an die Querlatte, Enes scheitere im Nachschuss an Safarikas und Abu kurz später vom Elfmeterpunkt. Zuvor war Oan Djorkaeff im Strafraum gelegt worden.

Seis drum, manchmal will es einfach nicht. Wir beenden das erste Saisonviertel mit 11 Punkten. Das ist solid, Platz vier für den Moment. Natürlich aber wurde der Spielplan durch die zahlreichen Corona-Fälle gehörig durcheinandergewirbelt. Jetzt gehts in die Nati-Pause und dann wartet am 20. November der FC Winterthur, in Winterthur. (Bild: Daniel Gehrig).


Höhepunkte


Telegramm

SC Kriens vs. FC Chiasso 0:0 (0:0)
Stadion Kleinfeld 50 Zuschauerinnen und Zuschauer

Tore: Keine

SC Kriens: Zbinden, Costa, Berisha, Alessandrini, Urtic, Bürgisser (61′ Kukeli), Mulaj (61′ Follonier), Sadrijaj (72′ Mistrafovic), Ulrich (72′ Rustemoski), Yesilcayir (87′ Djorkaeff), Abubakar

Bemerkungen: SC Kriens ohne Fanger, Brügger, Maloku, Aliu, Busset, Tadic und Dieng (alle verletzt)

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