Auch keine Punkte gegen Yverdon

Nach drei Minuten lag der Ball im Tor von Yverdon, unser Torjubel verstummte aber umgehend, Abseits. Aber die Richtung stimmte und sie sollte sich in den ersten 45 Minuten auch kaum mehr ändern. Wir waren besser als Yverdon, phasenweise dominant. Hatten einige gute Torchancen, nutzten diese aber nicht. Scheiterten oder konnten den Ball in den entscheidenden Szenen nicht wunschgemäss mitnehmen, verarbeiten oder zum Mitspieler schieben. In der Pause, so das Verdikt der Experten, müssen wir führen. Tun wir aber nicht.

Nach dem Seitenwechsel machte uns Yverdon dann vor, wie es geht. Wenig Aufwand, zwei Tore. Zweimal Malula per Kopf, zweimal nach einem stehenden Ball. Unsere Offensivbemühungen versandeten zu oft im Mittelfeld, wir hatten nicht mehr denselben Zugriff aufs Spiel. Waren weniger überlegen und die Torgefährlichkeit irgendwo abhanden gekommen. Uns fehlte der Schalter, um nochmals eine Schippe drauflegen zu können.

Das 0:3 kam zwei, drei Minuten vor dem Abpfiff als die Partie gelaufen war. Das Resultat ist bitter, der Leistungsunterschied weit weniger deutlich.


Telegramm

SC Kriens vs. Yverdon Sport FC 0:3 (0:0)
Stadion Kleinfeld, 550 Zuschauerinnen und Zuschauer

Tore: 49‘ Malula 0:1, 70’ Malula 0:2, 88‘ Eberhard 0:3

SC Kriens: Brügger, Bollati, Mistrafovic, Isufi, Busset, Yesilcayir, Aliu, Lang, Balaruban (75‘ Sukacev), Sessolo (61‘ Kameraj), Mulaj (75‘ Marleku)

Bemerkungen: SC Kriens ohne Alessandrini, Costa und Urtic (alle verletzt), Harambasic (gesperrt), Avdijaj, Djorkaeff und Binous (nicht im Aufgebot)

Statistik


Spielbilder

Von Daniel Gehrig


Matchprogramm


Vorschau

Wir kehren zurück ins Kleinfeld. Zum ersten Pflichtspiel in diesem noch frischen Jahr 2022. Yverdon ist unser Gast, Anpfiff ist pünktlich um 18.00 Uhr. Es gilt die 2G-Regel, die Zertifikatskontrolle findet direkt beim Stadioneingang statt.

Und für uns gilt: Punkte sammeln, so gesehen, nichts Neues. Der zweite Saisonsieg ist das Ziel. «Gegen Winterthur haben wir in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt, müssten zur Pause 3:1 in Führung liegen. Aber dann verteilen wir wieder Geschenke, das darf uns so einfach nicht mehr passieren,» sagt SCK-Cheftrainer René van Eck. Und weiter: «Wir müssen uns für unseren Aufwand unter der Woche auch mal belohnen am Wochenende.»

Yverdon ist mit einem torlosen Unentschieden gegen Stade Lausanne-Ouchy in die Rückrunde gestartet, sechs Punkte beträgt der Rückstand auf die Barrage. Dem ausgerufenen Saisonziel des ambitionierten Aufsteigers.

Die bisherigen zwei Duelle mit uns gingen beiden an die Westschweizer. Zweimal 2:0. Es wird also Zeit für Tore gegen Yverdon und daraus resultierenden drei Punkten im Kleinfeld.

Fehlen werden uns die Verletzten Elia Alessandrini und Diogo Costa, ebenfalls passen muss unser Captain Marijan Urtic, der sich gegen Winterthur eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen hat. Ivan Harambasic ist nach seiner vierten gelben Karte gesperrt.

Wir sehen uns im Kleinfeld. 18.00 Uhr. Tickets gibt es hier, im Vorverkauf im SCK-Fanladen oder dann am Samstag an der Stadionkasse, geöffnet eine Stunde vor Anpfiff.

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