Heimsieg. Drei Punkte. Endlich

Mit Video: Da sind die ersten drei Punkte. Wir bezwingen Stade Lausanne-Ouchy im Kleinfeld mit 1:0. Viel Erfahrung, sofern wir bei unserem jungen Kader davon sprechen können, stand heute auf dem Feld. Ruhe reinbringen ins Spiel, Ouchy sofort stören, nicht ins Spiel bringen und nach vorne den Ball über aussen laufen lassen. Die Taktik ging auf, hinzu kam unser grosses Kämpferherz bis zur letzten Minute.

Die Gäste aus der Westschweiz waren der befürchtet spielstarke Gegner. Wir vermochten aber immer wieder gut zu stören, stellten ein Bein dazwischen und hielten mit Mann und Maus dagegen. Die klaren Torchancen von Stade Lausanne-Ouchy lassen sich an ein paar wenigen Fingern abzählen.

Defensiv, angefangen im Sturm, machten wir einen tollen Job heute Abend. Und offensiv gelang uns immer wieder die Entfaltung. Izer machte das wunderbar, auch Oan, Helios und Mark sorgten immer wieder für Entlastung.

So fiel auch das 1:0. Helios trieb den Ball durchs Mittelfeld, legte ihn raus zu Izer, der hatte Platz und spielte den Ball quer in den Strafraum, wo Helios wieder zur Stelle war und einschob. Schön gespielt.

Am Ende, das war klar, drückte Stade Lausanne-Ouchy. Hatte im Ansatz immer wieder gefährliche Aktionen, richtig brenzlig wurde es aber kaum. Wir dagegen konnten über Liri Mulaj, Albion Avdijaj und Oan Djorkaeff zwei, dreimal für richtig Torgefahr sorgen. Auch das zeigt, diese Mannschaft kanns.

Der Sieg tut gut, ohne Zweifel. Die Freude, oder sagen wir Erlösung, nach dieser langen Negativserie ist für uns alle wichtig. Wir freuen uns. Und ab Montag richten wir den Fokus auf Wil. Alle zusammen. Come on Kriens.


Höhepunkte


Telegramm

SC Kriens vs. Stade Lausanne-Ouchy 1:0 (1:0)
Kleinfeld 825 Zuschauerinnen und Zuschauer

Tor: 13′ Sessolo 1:0

SC Kriens: Brügger, Busset (82′ Balaruban), Bürgisser (82′ Mistrafovic), Urtic, Selasi, Goelzer, Costa, Sessolo (67′ Bollati), Aliu, Marleku (76′ Avdijaj), Djorkaeff (76′ Mulaj)

Bemerkungen: SC Kriens ohne Alessandrini und Yesilcayir (beide verletzt). Harambasic, Lang und Maloku (nicht im Aufgebot).

Statistik und Höhepunkte


Spielbilder

Von Daniel Gehrig


Vorschau

Aufarbeiten, abhacken und weitermachen. Unsere Devise nach dem missglückten Auftritt in Winterthur war klar. Und so ist es auch die Vorgabe für das Heimspiel am Samstag im Kleinfeld. Stade Lausanne-Ouchy kommt. Anpfiff 18.00 Uhr. «Es braucht einen ganz anderen Auftritt als letzten Samstag gegen Winterthur», sagt auch SCK-Interimstrainer Michel Renggli.

Seine zweite Trainingswoche im Kleinfeld war intensiv, die Trainings energiegeladen und kampfbetont. «Die Energie, die Kampfbereitschaft, die in Winterthur gefehlt hat, habe ich diese Woche im Training gespürt und gesehen.»

Wir blicken positiv auf die Aufgabe am Samstag und haben aus dem ersten Duell mit SLO noch eine dicke Rechnung offen. 0:5 hiess es am 25. September. Stade Lausanne-Ouchy kehrte Mitte Woche nach mehreren Corona-Fällen in der Mannschaft aus der Zwangspause zurück – und verlor im Cup prompt mit 0:1 gegen den FC Biel aus der Promotion League. Auch sie werden eine Reaktion zeigen wollen, nach zuletzt sechs Punkten aus drei Spielen.

Wir warten weiterhin auf die Rückkehr von Elia Alessandrini, dazu wird uns auch Enes Yesilcayir weiter fehlen. Sonst aber kann Michel Renggli auf alle Spieler zurückgreifen, alle fit und munter. Das sind gute Voraussetzungen, auf sie mit Gebrüll. Alle zusammen. Come on Kriens.


Nachspiel

Auf den Abpfiff bei der 1. Mannschaft folgt am Samstag gleich der Anpfiff für den letzten Vorrunden-Auftritt unserer zweiten Mannschaft. Los geht es ab 20.30 Uhr.

Der Gegner kommt aus Gunzwil und ist Tabellenzweiter. Gewinnt unsere zweite Mannschaft auch ihr siebtes Spiel in Folge, überwintert das Team von Luciano Santoro und Roli Sigrist mit bloss einem Zähler Rückstand auf die Aufstiegsplätze. Also, sitzen bleiben am Samstag und weiter Stimmung machen für unsere zweite Mannschaft.

Come on Kriens

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