Punkt im Kleinfeld gegen Schaffhausen

Nach diesem Spiel, diesen 90 umkämpften Minuten, können wir uns über einen Punkt im Kleinfeld nicht beklagen. Grundsätzlich. Natürlich schmerzt der Ausgleich in der 91. Minute. Das tut er immer so kurz vor dem Ziel. Wir waren nahe dran am Sieg, an den drei Punkten. Wieder einmal. Wir spielten Fussball mit Herz und Leidenschaft, kämpften und rackerten und hätten uns diese drei Punkte im letzten Heimspiel des Jahres mit Zuschauern deswegen verdient. Aber, gestohlen hat der FC Schaffhausen dieses Unentschieden nicht. Die Gäste hatten mehr vom Spiel, nicht unbedingt die klareren Torchancen, aber mehr Ballbesitz und Offensivaktionen.

Wir suchten unser Glück im Umschaltspiel, das gelang immer mal wieder gut, alleine es fehlte die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss, die letzte entscheidende Szene gelang uns heute nicht – oder nur einmal. Liridon Berisha profitierte von einem abgeblockten Schuss von Albin und stocherte den Ball über die Linie zur Führung. Die tat uns sichtlich gut und gab Mumm.

Auch nach dem Seitenwechsel gab es sie immer wieder, diese gelungenen Umschaltmomente. Drei, viermal. Nur eben, wir spielten es heute gegen Schaffhausen nicht zu Ende. Blieben unterwegs irgendwo hangen. Am Fusse eines Gegenspielers, oder am Eigenen, hielten Schaffhausen im Spiel und wurden dafür bestraft, durch den Ausgleich in der 91. Minute.

Jammern ist selten ein guter Ratgeber. Wir haben noch zwei Gelegenheiten auf drei Punkte in diesem Jahr. Am Dienstag ist der FC Aarau im Kleinfeld zu Gast. Anpfiff 20.00 Uhr. Die Aargauer kassierten den Ausgleich zum 3:3 für Stade-Lausanne-Ouchy heute übrigens in der 94. Minute.


Höhepunkte


Telegramm

SC Kriens vs. FC Schaffhausen 1:1 (1:0)
Kleinfeld 50 Zuschauerinnen & Zuschauer

Tore: 37′ Berisha 1:0, 91′ Pollero 1:1

SC Kriens: Brügger, Berisha, Urtic, Alessandrini, Busset, Costa, Bürgisser (67′ Mistrafovic), Sadrijaj, Follonier (67′ Ulrich), Rustemoski (20′ Yesilcayir), Tadic

Bemerkungen: SC Kriens ohne Fanger, Abubakar, Aliu und Kukeli (alle verletzt), Zizzi, Djorkaeff und Dieng (alle nicht im Aufgebot)

Höhepunkte und Statistik


Spielbilder

Von Daniel Gehrig


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