Heimniederlage gegen Stade Lausanne-Ouchy

Kein Durchkommen. Oan Djorkaeff und der SCK ziehen gegen Stade Lausanne-Ouchy den Kürzeren.

Wir beginnen mit dem Positiven. Die zweite Halbzeit war deutlich besser als die ersten 45 Minuten. Da lief wenig zusammen, offensiv, und defensiv leider auch nicht wirklich. Klar, Stade Lausanne-Ouchy war der erwartet gute Gegner. Ungemein präsent, zweikampfstark und nach vorne mit viel Tempo und Ballsicherheit.

Aber, zu viele zweite Bälle landeten bei den Westschweizer, zu oft verloren wir die Bälle im Aufbauspiel. Uns fehlte die Durchschlagskraft. Nein, vor dem Seitenwechsel passte bei uns vieles nicht. Die Führung für Stade Lausanne-Ouchy ging in Ordnung.

Bruno Berner stellte nach 45 Minuten um, von einer Dreier- auf eine Viererabwehr und wir kamen mit einer Portion Wut aus der Garderobe. Jetzt wurde es besser, nicht nur weil die taktische Massnahme griff, auch weil wir endlich dagegenhielten und spielerisch mehr Lösungen fanden. Und wäre, ja ja Konjunktiv, der Elfer in der 62. Minute rein, wer weiss.

Es war nach 60 Minuten dann eine Partie auf Augenhöhe. Wir hatten zwei, drei Gelegenheiten, Ouchy auch. Die Aufholjagd gelang allerdings nicht, der Wille war in der zweiten Halbzeit da, die Ansätze auch. Leider fehlte beides in den ersten 45. Minuten.


Höhepunkte


Telegramm

SC Kriens vs. Stade Lausanne-Ouchy 0:2 (0:2)
Stadion Kleinfeld: 50 Zuschauerinnen und Zuschauer

Tore: 36′ Lahiouel 0:1, 41′ Gazzetta 0:2

SC Kriens: Zbinden, Berisha, Urtic, Souare (46′ Alessandrini), Mistrafovic, Ulrich, Sadrijaj, Follonier (72′ Maloku), Djorkaeff (46′ Busset), Yesilcayir (64′ Tadic), Rustemoski (64′ Mulaj)

Bemerkungen: SC Kriens ohne Kukeli, Abubakar und Fanger (alle verletzt), Costa und Aliu (rekonvaleszent), Zizzi und Dieng (nicht im Aufgebot). 62′ Dani Follonier scheitert mit einem Elfer an da Silva.


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