Ein Derby gegen die Juniorinnen des FC Luzern versprach ein Spiel auf Augenhöhe. Doch unsere FF17 zeigte an diesem heissen Sonntagmittag im Kleinfeld von Beginn an, wer das Spiel bestimmen wollte – und feierte am Ende einen überzeugenden 8:1-Sieg.
Wie schon im letzten Match war unser Ziel, den Ball sauber über alle Stationen laufen zu lassen. Mit einem gepflegten Aufbauspiel und starken Pässen aus dem Mittelfeld in die Tiefe konnten wir immer wieder Teona und Emma lancieren.

Trotzdem dauerte es knapp 20 Minuten, bis der Ball zum ersten Mal im gegnerischen Netz zappelte: Chiara fasste sich ein Herz und drosch den Ball unhaltbar ins Tor. Bis zum Pausentee legten wir noch zweimal nach. Dabei belohnte sich Emma, die gleich doppelt einnetzte. Mit einer komfortablen 3:0-Führung ging es in die Pause.
Zur zweiten Halbzeit wechselten wir unsere Torfrauen: Noemie übernahm von Roghaya. Aus dem Nichts heraus gelang den Luzernerinnen der Anschlusstreffer zum 1:3 – genau das, was wir eigentlich verhindern wollten.

Doch unsere Mädels liessen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und antworteten postwendend. Teona, Safia und Vanesa sorgten für die Treffer zum 4:1, 5:1 und 6:1. Danach durfte sich erneut Chiara in die Torschützenliste eintragen: Vom Punkt aus versenkte sie den Ball mit einem satten Schuss in die linke obere Ecke.
Den Schlusspunkt setzte wiederum Emma mit ihrem dritten persönlichen Treffer zum 8:1-Endstand. Beinahe hätte auch Roghaya nach einem Eckball noch reüssieren können, doch der Ball prallte vom Knie neben das Tor.

Einen tollen Job machte auf dem heissen Kunstrasen auch unsere Innenverteidigung. Alexia und Anaelle standen hinten sicher und sorgten dafür, dass nur wenig anbrennen konnte. Auch unsere Auswechselspielerinnen fügten sich nahtlos ins Spiel ein und erledigten ihre Aufgaben richtig stark, Bravo.
Natürlich gibt es trotz des klaren Sieges noch Punkte, an denen wir arbeiten wollen. Vor allem bei der Präzision und der Stärke unserer Pässe ist noch Luft nach oben. Aber insgesamt:Weiter so, Mädels. Nächsten Sonntag wartet bereits die nächste Herausforderung: Wir treffen auf die Tabellenersten aus Root/Adligenswil.


