Clubheft Kleinfeld

Es braucht Energie um die kindliche Verspieltheit der Ee-Junioren zu zügeln. Sie hüpfen, springen, lachen, klatschen und reden wild durcheinander. Im Zaun gehalten werden die Kinder von Spielerinnen der SCK-Frauschaft. In der Regel werden unsere Juniorenteams von zwei Personen trainiert. Einem Trainer oder einer Trainerin und einer Assistentin oder einem Assistenten. Hinzukommen in manchen Bereichen Goalitrainer und Konditionstrainer. Etwas anders läuft das bei den Ee-Junioren. Dort kümmern sich sieben Trainerinnen um die Entwicklung und Betreuung der fussballbegeisterten Kinder. Das ist kein spezielles Förderprogramm des SC Kriens, sondern die Lösung ergab sich aus der Not heraus. «Wir wollten, dass die Kinder

Pascal Bader ist seit dieser Saison U16-Trainer im Kleinfeld. Ein Physiotherapeut half ihm einst beim Vereinswechsel, beim Cupfinal verabschiedete er sich durch die Hintertür und arbeitet nun mit dem prominentesten Co-Trainer des Schweizer Juniorenfussballs. Pascal Bader, ist «Kampfsau» ein treffender Begriff um deine Spielweise als Profifussballer zu beschreiben?Beim FCL hat mal einer zu mir gesagt, ich sei auf dem Platz eine «eierlegende Wollmilchsau». Weil ich als Stürmer oder Verteidiger, egal wo ich gespielt habe, immer marschiert bin. An meiner Einstellung hat es nie gelegen. Wenn nur mein Talent gezählt hätte, wäre für mich keine Profi-Karriere als Fussballer möglich gewesen. Ich

Mit 16 zog er nach Italien, spielte beinahe in der Serie A und stand mit Cristiano Ronaldo, Higuain und Giorgio Chiellini auf dem Platz. Beim SC Kriens gehört der 25-jährige Ransford Selasi heute zu den Routiniers. 25 Jahre alt ist Ransford Selasi geworden. Er gehört zu den älteren Spielern im SCK-Kader und war ein Wunschtransfer von Bruno Galliker im vergangenen Sommer. Der SCK-Sportchef hält viel vom agilen und laufstarken defensiven Mittelfeldspieler. «An guten Tagen gehört er für mich zu den besten Sechsern der Challenge League», sagt Bruno Galliker. Ransford Selasis Vertrag beim FC Lugano lief im vergangenen Sommer aus, andere

Auch der Breitenfussball kehrt jetzt in der traditionellen SCK-Intensivwoche auf den Kleinfeld-Rasen zurück. Roli Sigrist ist seit diesem Sommer neuer Leiter Breitensport beim SC Kriens und damit Nachfolger von Toni Schwab. Im Kleinfeld hat Roli Sigrist das Fussballspielen gelernt, mit 17 Jahren wurde er Juniorentrainer und führt jetzt eine der grössten Nachwuchsbewegungen des Landes. Roli Sigrist, im SCK-Breitenfussball kicken gut 500 Kinder, trainiert von 60 Trainerinnen und Trainern. Als Leiter Breitenfussball hat man da eine gewisse Verantwortung. (Lacht), das ist so. Ich trage diese Verantwortung aber glücklicherweise nicht allein. Ich habe meine Koordinatoren, die Juniorenkommission und zudem haben unsere Trainerinnen und

Gil Lüber wohnt direkt neben dem Kleinfeld, sein Arbeitsplatz seit neun Monaten. Dass er beim SC Kriens als Stadionwart tätig ist, hat aber vor allem mit seiner Verlobten zu tun.  Einen klassischen Arbeitsplatz hat Gil Lüber nicht. Aber das ist ihm nur recht. Seinen Beruf übt er im Stadion des SC Kriens aus – auf mehreren hundert Quadratmetern. Die meisten Menschen, die ins Kleinfeld kommen, tun das in ihrer Freizeit. Gil Lüber arbeitet hier, ist mit Kees Roosenboom einer von zwei Stadionwarten. Gil wird eigentlich nicht Gil ausgesprochen, sondern Hil. Das G wird zum H. Klassisch ist bei ihm auch

Seit 30 Jahren unterstützt der Donatorenclub 91 die Juniorinnen und Junioren des SC Kriens. Nik Fanger hat der Vereinigung 1991 Leben eingehaucht, Markus Hartmann trat 2012 seine Nachfolge an. Ein Gespräch über Fussballersöhne und das erfolgreiche Engagement für unsere Juniorinnen und Junioren. Nik Fanger, der Donatorenclub 91 feiert in diesem Jahr seinen 30-jährigen Geburtstag. Erinnerst du dich an die Anfänge? Nik Fanger: Mein Sohn Claudio hat bei SC Kriens Fussball gespielt. Wir sind als Eltern dann halt an die Spiele. Wie man das so macht. Ich habe mir vorher eigentlich nie vorstellen können, meine Freizeit auf dem Fussballplatz zu verbringen. Aber

Kees Roosenboom hat mit Abstand den klingensten Namen beim SCK. Der Kleinfeld-Stadionwart ist eigentlich ausgebildeter Gastronom, arbeitet mittlerweile aber lieber im Stadion als im Pub. Im Kleinfeld wird er an allen Ecken und Enden gebraucht. Schutzmasken in den Garderoben, Schutzkonzepte für den Trainingsbetrieb, eimerweise Desinfektionsmittel für Hände und Bälle – und alles kann in ein paar Tagen wieder anders sein. Das ist die neue Normalität im Kleinfeld. Kees Rosenboom hat gelernt damit umzugehen, flexibel zu bleiben und seine Arbeit als Stadionwart immer den Veränderungen anzupassen. Die Corona-Pandemie hat seinen Arbeitsaufwand spürbar vergrössert. Er ist ein gefragter Mann in diesen Wochen

Liridon Berisha war 15 Jahre alt als er zum ersten Mal im Kader einer 1. Mannschaft stand. Beim FC Bülach, in der 3. Liga. Männerfussball im Juniorenalter. Berisha galt als grosses Talent des Zürcher Fussballvereins und war bisher nicht, wie so viele Talente aus der Region, in die Ausbildungszentren von GC oder dem FC Zürich abberufen worden. Jahre zuvor gab es ein kurzes Probetraining beim GC-Nachwuchs, aufgenommen wurde er auf dem Campus des Rekordmeisters aber nicht. So besuchte Liridon Berisha das Gymnasium und kickte zwei, dreimal in der Woche mit Kollegen beim FC Bülach. «Es war ein sehr unbeschwerter Fussball.

Ein neues Ressort mit dem Namen «Projekte», zwei neue Gesichter in der Geschäftsleitung. Sandra Bütler und Edith Müller Loretz möchten das gesellschaftliche Engagement des SC Kriens vorantreiben und mehr Menschen ins Kleinfeld bringen. Sandra und Edith, seit einigen Wochen seid ihr Vorstandsmitglieder beim SC Kriens. Wie sind die ersten Eindrücke vom Leben im Kleinfeld? Edith: Ich hatte sehr schnell das Gefühl, dass wir dazugehören und empfand es schnell als Selbstverständlichkeit mich einzubringen. Im Kleinfeld wird professionell gearbeitet, obschon viele Menschen sich ehrenamtlich für den SCK engagieren. Oder vielleicht gerade deswegen. Natürlich, bewegt man sich im Fussball in einer Männer geprägten

Im Februar 2012 nahm die Fussball-Schweiz zum ersten mal Kenntnis von Elia Alessandrini. Da war er 15 Jahre alt und Ballbub beim Testländerspiel Schweiz gegen Argentinien in Bern. Als sich die Stars nach getaner Arbeit im Mittelkreis zum Handshake versammelten, steuerte Elia gerade- wegs auf Lionel Messi zu, reichte ihm die Hand und lächelte verschmitzt in die TV-Kamera. «Frecher YB-Ballbub schnappt sich Messi im Mittelkreis», titelte der Blick. «Wir hätten eigentlich nicht aufs Spielfeld gehen dürfen, aber ich habe mir gedacht, diese Chance kommt so schnell nicht wieder», sagt Elia Alessandrini rückblickend. Fünf Jahre später steht Elia Alessandrini im August

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