Clubheft Kleinfeld

Fliegender Holländer des Kleinfelds

Kees Roosenboom hat mit Abstand den klingensten Namen beim SCK. Der Kleinfeld-Stadionwart ist eigentlich ausgebildeter Gastronom, arbeitet mittlerweile aber lieber im Stadion als im Pub. Im Kleinfeld wird er an allen Ecken und Enden gebraucht. Schutzmasken in den Garderoben, Schutzkonzepte für den Trainingsbetrieb, eimerweise Desinfektionsmittel für Hände und Bälle – und alles kann in ein paar Tagen wieder anders sein. Das ist die neue Normalität im Kleinfeld. Kees Rosenboom hat gelernt damit umzugehen, flexibel zu bleiben und seine Arbeit als Stadionwart immer den Veränderungen anzupassen. Die Corona-Pandemie hat seinen Arbeitsaufwand spürbar vergrössert. Er ist ein gefragter Mann in diesen Wochen

Der Fussballstudent

Liridon Berisha war 15 Jahre alt als er zum ersten Mal im Kader einer 1. Mannschaft stand. Beim FC Bülach, in der 3. Liga. Männerfussball im Juniorenalter. Berisha galt als grosses Talent des Zürcher Fussballvereins und war bisher nicht, wie so viele Talente aus der Region, in die Ausbildungszentren von GC oder dem FC Zürich abberufen worden. Jahre zuvor gab es ein kurzes Probetraining beim GC-Nachwuchs, aufgenommen wurde er auf dem Campus des Rekordmeisters aber nicht. So besuchte Liridon Berisha das Gymnasium und kickte zwei, dreimal in der Woche mit Kollegen beim FC Bülach. «Es war ein sehr unbeschwerter Fussball.

«Der Gedanke ein Teil dieses Vereins zu sein, hat uns gefallen»

Ein neues Ressort mit dem Namen «Projekte», zwei neue Gesichter in der Geschäftsleitung. Sandra Bütler und Edith Müller Loretz möchten das gesellschaftliche Engagement des SC Kriens vorantreiben und mehr Menschen ins Kleinfeld bringen. Sandra und Edith, seit einigen Wochen seid ihr Vorstandsmitglieder beim SC Kriens. Wie sind die ersten Eindrücke vom Leben im Kleinfeld? Edith: Ich hatte sehr schnell das Gefühl, dass wir dazugehören und empfand es schnell als Selbstverständlichkeit mich einzubringen. Im Kleinfeld wird professionell gearbeitet, obschon viele Menschen sich ehrenamtlich für den SCK engagieren. Oder vielleicht gerade deswegen. Natürlich, bewegt man sich im Fussball in einer Männer geprägten

Routine ist keine Frage des Alters

Im Februar 2012 nahm die Fussball-Schweiz zum ersten mal Kenntnis von Elia Alessandrini. Da war er 15 Jahre alt und Ballbub beim Testländerspiel Schweiz gegen Argentinien in Bern. Als sich die Stars nach getaner Arbeit im Mittelkreis zum Handshake versammelten, steuerte Elia gerade- wegs auf Lionel Messi zu, reichte ihm die Hand und lächelte verschmitzt in die TV-Kamera. «Frecher YB-Ballbub schnappt sich Messi im Mittelkreis», titelte der Blick. «Wir hätten eigentlich nicht aufs Spielfeld gehen dürfen, aber ich habe mir gedacht, diese Chance kommt so schnell nicht wieder», sagt Elia Alessandrini rückblickend. Fünf Jahre später steht Elia Alessandrini im August

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