Clubheft Kleinfeld

«Immer ein bisschen mehr machen als gefordert»

Auch der Breitenfussball kehrt jetzt in der traditionellen SCK-Intensivwoche auf den Kleinfeld-Rasen zurück. Roli Sigrist ist seit diesem Sommer neuer Leiter Breitensport beim SC Kriens und damit Nachfolger von Toni Schwab. Im Kleinfeld hat Roli Sigrist das Fussballspielen gelernt, mit 17 Jahren wurde er Juniorentrainer und führt jetzt eine der grössten Nachwuchsbewegungen des Landes. Roli Sigrist, im SCK-Breitenfussball kicken gut 500 Kinder, trainiert von 60 Trainerinnen und Trainern. Als Leiter Breitenfussball hat man da eine gewisse Verantwortung. (Lacht), das ist so. Ich trage diese Verantwortung aber glücklicherweise nicht allein. Ich habe meine Koordinatoren, die Juniorenkommission und zudem haben unsere Trainerinnen und

Neuzuzug im Kleinfeld

Gil Lüber wohnt direkt neben dem Kleinfeld, sein Arbeitsplatz seit neun Monaten. Dass er beim SC Kriens als Stadionwart tätig ist, hat aber vor allem mit seiner Verlobten zu tun.  Einen klassischen Arbeitsplatz hat Gil Lüber nicht. Aber das ist ihm nur recht. Seinen Beruf übt er im Stadion des SC Kriens aus – auf mehreren hundert Quadratmetern. Die meisten Menschen, die ins Kleinfeld kommen, tun das in ihrer Freizeit. Gil Lüber arbeitet hier, ist mit Kees Roosenboom einer von zwei Stadionwarten. Gil wird eigentlich nicht Gil ausgesprochen, sondern Hil. Das G wird zum H. Klassisch ist bei ihm auch

«Die Freude, die vor 30 Jahren mit Nik angefangen hat, wollen wir beibehalten»

Seit 30 Jahren unterstützt der Donatorenclub 91 die Juniorinnen und Junioren des SC Kriens. Nik Fanger hat der Vereinigung 1991 Leben eingehaucht, Markus Hartmann trat 2012 seine Nachfolge an. Ein Gespräch über Fussballersöhne und das erfolgreiche Engagement für unsere Juniorinnen und Junioren. Nik Fanger, der Donatorenclub 91 feiert in diesem Jahr seinen 30-jährigen Geburtstag. Erinnerst du dich an die Anfänge? Nik Fanger: Mein Sohn Claudio hat bei SC Kriens Fussball gespielt. Wir sind als Eltern dann halt an die Spiele. Wie man das so macht. Ich habe mir vorher eigentlich nie vorstellen können, meine Freizeit auf dem Fussballplatz zu verbringen. Aber

Fliegender Holländer des Kleinfelds

Kees Roosenboom hat mit Abstand den klingensten Namen beim SCK. Der Kleinfeld-Stadionwart ist eigentlich ausgebildeter Gastronom, arbeitet mittlerweile aber lieber im Stadion als im Pub. Im Kleinfeld wird er an allen Ecken und Enden gebraucht. Schutzmasken in den Garderoben, Schutzkonzepte für den Trainingsbetrieb, eimerweise Desinfektionsmittel für Hände und Bälle – und alles kann in ein paar Tagen wieder anders sein. Das ist die neue Normalität im Kleinfeld. Kees Rosenboom hat gelernt damit umzugehen, flexibel zu bleiben und seine Arbeit als Stadionwart immer den Veränderungen anzupassen. Die Corona-Pandemie hat seinen Arbeitsaufwand spürbar vergrössert. Er ist ein gefragter Mann in diesen Wochen

Der Fussballstudent

Liridon Berisha war 15 Jahre alt als er zum ersten Mal im Kader einer 1. Mannschaft stand. Beim FC Bülach, in der 3. Liga. Männerfussball im Juniorenalter. Berisha galt als grosses Talent des Zürcher Fussballvereins und war bisher nicht, wie so viele Talente aus der Region, in die Ausbildungszentren von GC oder dem FC Zürich abberufen worden. Jahre zuvor gab es ein kurzes Probetraining beim GC-Nachwuchs, aufgenommen wurde er auf dem Campus des Rekordmeisters aber nicht. So besuchte Liridon Berisha das Gymnasium und kickte zwei, dreimal in der Woche mit Kollegen beim FC Bülach. «Es war ein sehr unbeschwerter Fussball.

«Der Gedanke ein Teil dieses Vereins zu sein, hat uns gefallen»

Ein neues Ressort mit dem Namen «Projekte», zwei neue Gesichter in der Geschäftsleitung. Sandra Bütler und Edith Müller Loretz möchten das gesellschaftliche Engagement des SC Kriens vorantreiben und mehr Menschen ins Kleinfeld bringen. Sandra und Edith, seit einigen Wochen seid ihr Vorstandsmitglieder beim SC Kriens. Wie sind die ersten Eindrücke vom Leben im Kleinfeld? Edith: Ich hatte sehr schnell das Gefühl, dass wir dazugehören und empfand es schnell als Selbstverständlichkeit mich einzubringen. Im Kleinfeld wird professionell gearbeitet, obschon viele Menschen sich ehrenamtlich für den SCK engagieren. Oder vielleicht gerade deswegen. Natürlich, bewegt man sich im Fussball in einer Männer geprägten

Routine ist keine Frage des Alters

Im Februar 2012 nahm die Fussball-Schweiz zum ersten mal Kenntnis von Elia Alessandrini. Da war er 15 Jahre alt und Ballbub beim Testländerspiel Schweiz gegen Argentinien in Bern. Als sich die Stars nach getaner Arbeit im Mittelkreis zum Handshake versammelten, steuerte Elia gerade- wegs auf Lionel Messi zu, reichte ihm die Hand und lächelte verschmitzt in die TV-Kamera. «Frecher YB-Ballbub schnappt sich Messi im Mittelkreis», titelte der Blick. «Wir hätten eigentlich nicht aufs Spielfeld gehen dürfen, aber ich habe mir gedacht, diese Chance kommt so schnell nicht wieder», sagt Elia Alessandrini rückblickend. Fünf Jahre später steht Elia Alessandrini im August

X